Fragen und Antworten zur Corona-Impfung - Grafik O|N

REGION Der O|N-Impf-Guide klärt auf!

Die Corona-Impfung: Fragen und Antworten im Überblick

25.09.22 - Die neuen Impfstoffe gegen die Omikronvariante des Coronavirus sind da. Zudem steht der Coronaherbst vor der Tür. Viele Fragen tun sich aktuell bei impfwilligen Menschen auf. Die STIKO hat mit der 21. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung ihrer Empfehlung bereits am 18.08.2022 veröffentlicht. Diese haben wir unten aufgeführt. Neben der Empfehlung der Expertenkommission gibt es eine Vielzahl an möglichen Konstellationen bei Impflingen. Diese können nichtmehr im Detail in einer Impfempfehlung zusammengefasst werden. Die Coronaschutzimpfung wird somit auch mehr und mehr zum Gegenstand einer ärztlichen Beratung mit Blick auf den individuellen Nutzen der Impfung. Die neuen Impfstoffe gegen das Coronavirus bestehen aus einer Lösung, die zur Hälfte gegen das ursprüngliche Virus gerichtet ist und zur anderen Hälfte gegen den Omikron Subtyp BA.1 wirkt.

OSTHESSEN|NEWS klärt alle Fragen rund um die Corona-Impfung:

1. Vierte Dosis

  • Alle Menschen ab 60 Jahren sollten 6 Monate nach der letzten Impfung oder Infektion einen zweiten Booster erhalten. In Ausnahmefällen kann man schon nach 4 Monaten auffrischen.
  • Die Auffrischung sollte mit einem mRNA-Impfstoff nach 3 "immunologischen Ereignissen" erfolgen.
  • Hat man eine Vorerkrankung, die einen schweren Verlauf wahrscheinlich macht, so wird ab fünf Jahren die vierte Impfung empfohlen.
  • Beschäftigten im Gesundheitswesen und in Pflegeeinrichtungen wird Impfung Nummer vier ebenso empfohlen
Sollte ich auf einen gegen BA.5 angepassten Impfstoff warten, wenn ich zu den oben genannten Gruppen zähle?

Zurzeit ist nur ein Impfstoff gegen BA.1 an Omikron angepasst. Besonders gefährdete Gruppen sollten nicht mit einer Impfung warten, bis ein Impfstoff gegen BA.5 auf dem Markt ist. Bei der Entscheidung sollten Sie Ihrern Impf- oder Hausarzt zurate ziehen.

2. Boosterimpfung

Boostern lassen sollten sich alle Menschen ab 12 Jahren drei Monate nach der abgeschlossenen Impfserie. Wenn möglich, sollte der gleiche mRNA-Impfstoff wie bei der Grundimmunisierung genutzt werden. Menschen bis zum 30. Lebensjahr und Schwangere sollten generell Biontech erhalten. Die Empfehlung zur Auffrischimpfung gilt auch für Schwangere ab dem 2. Trimenon.

Personen ab 12 Jahren, die bereits an Covid erkrankt waren und geimpft wurden, sollen 3 Monate nach der erfolgten Impfung eine einmalige Impfung erhalten. 5- bis 11-Jährige, die erkrankt waren, sollen bei Vorerkrankungen ebenfalls nach 3 Monaten eine Impfung erhalten. Wer mit Johnson&Johnson geimpft wurde, sollte generell eine 2. Dosis mit mRNA-Impfstoff nach frühestens 4 Wochen erhalten.

Menschen die mit einem nicht in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft wurden

Wer im Ausland mit einem Impfstoff geimpft wurde, der nicht in der EU zugelassen ist, soll einmalig eine mRNA-Impfstoffdosis im Abstand mehr als drei Monaten zur Grundimmunisierung erhalten. Hatte man nach der Grundimmunisierung eine gesicherte SARS-CoV-2-Infektion, soll die mRNA-Auffrischung frühestens 3 Monate nach der Infektion erfolgen. Im Zweifel sollte man seinen Hausarzt zu Rate ziehen.

Ich bin geimpft und hatte dennoch Covid. Wie soll ich mich verhalten?

Menschen, die nach einer Covid-19-Impfung eine laborbestätigte Infektion hatten, sollen frühestens 3 Monaten nach Infektion eine Auffrischimpfung erhalten. Diese Empfehlung gilt unabhängig von der Symptomschwere und unabhängig davon, ob man sich nach einer oder zwei Impfungen infiziert hat. Für die vierte Impfung gelten dann 6 Monate (Einzellfälle 4 Monate) Abstand.

Wie komme ich an einen Termin für die Impfung?

Sie können einen Termin bei Ihrem Hausarzt oder in einem der Impfzentren vereinbaren. Auch können Sie der Presse Sonderimpftermine entnehmen. Die Links zu den Impfseiten der einzelnen Anbieter finden Sie hier: https://www.drk-fulda.de/impfportal.html und https://www.klinikum-fulda.de/alle-corona-impfungen-im-impfzentrum-am-klinikum-fulda-moeglich/

3. Kinderimpfung


Alle 12-17-Jährigen sollen 2 Dosen Comirnaty von Biontech in einem Abstand von 3-6 Wochen erhalten. Eine Auffrischung mittels 3. Dosis wird ebenfalls empfohlen. Kinder zwischen 5-11 mit Vorerkrankungen sollen 2 Dosen Comirnaty von Biontech in einem Abstand von 3-6 Wochen erhalten. Eine Auffrischung mittels 3. Dosis wird ebenfalls empfohlen. Auch die vierte Impfung wird in der neuen STIKO-Empfehlung ab 5 Jahren empfohlen.

Kinder, die Kontaktperson zu besonders gefährdeten Menschen für einen schweren Verlauf sind, sollen 2 Impfungen erhalten. Gesunden Kindern zwischen 5-11 soll eine einzige Impfung verabreicht werden.

4. Covid-Impfung generell

Wie gut schützt die Impfung?

Auch die dritte Boosterimpfung schützt nur für kurze Zeit vor einer Infektion mit der Omikron-Variante. Dies zeigen Studien der britischen Gesundheitsbehörde UK Health Securty Agency und aus weiteren Ländern. Die Schutzwirkung sinkt schon nach 10 Wochen um bis zu 25% vor einer symptomatischen Erkrankung. Der Booster verhindert aber 88 Prozent der Klinikeinweisungen. Somit ist für Menschen mit Boosterimpfung das Risiko für einen schweren Verlauf deutlich gesenkt. Die beste Boosterwirkung wurde mit dem Vakzin von Moderna erzielt. Die gute Nachricht vorweg: Die Impfung und vor allen Dingen die dritte Boosterimpfung schützen sehr gut vor einem schweren Verlauf und dem Tod durch das Corona-Virus.

Die Impfung schützt leider nicht mehr so gut wie bei den vorherigen Varianten davor, so dass man das Corona-Virus weitergeben kann. Im Fall eines Impfdurchbruchs, der bei Omikron häufiger auftritt, kann man nach der Impfung noch andere Menschen anstecken. Ein Impfdurchbruch wird definiert durch eine mittels PCR nachgewiesene Infektion mit auftretenden Symptomen bei einer Person mit vollständigem Impfschutz. Daher werden auch weiterhin die AHA+L-Regeln empfohlen. Wer auf Nummer sicher gehen will, testet sich vor privaten Treffen noch selbst. Der Impfschutz gilt als vollständig zwei Wochen nach abgeschlossener Impfserie.

Gibt es eine Alternative zu mRNA-Impfstoffen?

Am 20.12.2021 hat die europäische Arzneimittelbehörde EMA den ersten sogenannten rekombinanten Proteinimpfstoff gegen das Coronavirus zugelassen. Der Impfstoff stammt vom US-amerikanischen Hersteller Novovax. In Europa hat Novovax die Zulassung unter dem Namen Nuvaxovid beantragt. Seitens der STIKO kann jede ungeimpfte Person den neuen Impfstoff ab 18 Jahren erhalten. Auch bei Nuvaxovid sind zwei Dosen innerhalb von 3 Wochen notwendig. Schwangere und Stillende sollten den Impfstoff aktuell nicht erhalten.

Eine Ausnahme für Schwanger und Stillende kann im Einzelfall bei Kontraindikationen gegen mRNA-Impfstoffe erwogen werden. Besteht nach einer ersten Impfung mit mRNA eine neue Kontraindikation, kann die zweite Dosis mit Nuvaxovid ebenfalls erwogen werden.

Zusätzlich gibt es den neuen VLA2001 von Valneva. Bei dem Impfstoff handelt es sich um einen sogenannten inaktivierten Ganzvirusimpfstoff und zählt damit zur Klasse der Totimpfstoffe. Er enthält abgetötete Viren, die ohne die Gefahr einer Infektion das Immunsystem schulen sollen. Der Impfstoff wurde gegen den Wildtyp entwickelt und ist noch nicht an Omikron angepasst.

Eine Zulassung hat der Impfstoff für Menschen zwischen 18 und 50 Jahren. Es gibt zurzeit noch keine Empfehlung seitens der STIKO. Für Kinder, Ältere und Schwangere sowie Stillende gibt es keine Studiendaten und somit auch noch keine Empfehlung.

Ich wurde einmal mit dem COVID-19 Vaccine Janssen (Johnson&Johnson) geimpft, wie soll ich mich verhalten?

In Deutschland stellt man die meisten Durchbruchinfektionen beim Impfstoff von Johnson&Johnson fest. Daher wird allen Menschen, die sich mit Johnson&Johnson haben impfen lassen, empfohlen, eine Auffrischungsimpfung mit mRNA-Impfstoffen oder dem Impfstoff von Novovax durchzuführen. Die zweite Impfung kann frühesten 4 Wochen nach der ersten Impfung erfolgen. Für Menschen unter 30 Jahren und Schwangere soll der Impfstoff Comirnaty der Firmen Biontech und Pfizer genutzt werden. 3 Monate nach der zweiten Impfung kann man sich boostern lassen. Die STIKO empfiehlt die zweite und dritte Impfung nach wie vor mit mRNA, auch wenn eine zweite Dosis mit Johnson&Johnson seit Dezember zugelassen ist.

Was muss ich zur Impfung mitbringen?

Man sollte den Impfausweis, die elektronische Gesundheitskarte und den Personalausweis mitbringen. Ratsam ist es auch, den Medikamentenplan mitzunehmen.

Zweitimpfung nach AstraZeneca mit Biontech oder Moderna?

Am 01. Juli gab die STIKO mit ihrer achten Aktualisierung der Covid-19-Impfempfehlung bekannt, dass Menschen unabhängig vom Alter nach einer ersten Dosis des Impfstoffes von AstraZeneca eine Zweitimpfung mit mRNA-Impfstoff erhalten sollen. Es soll ein sogenanntes heterologes Impfschema, also nach der ersten Dosis mit Vaxzevria gefolgt von einem mRNA-Impfstoff in einem Abstand von mindestens 4 Wochen angewandt werden.

Zwar schützen 2 Impfungen mit dem AstraZeneca-Präparat auch bei der Delta-Variante vor einem schweren Verlauf, jedoch schützt das heterologe Schema besser vor leichten Verläufen und ist somit im Kampf gegen Delta und Omikron besser geeignet.

Ich wurde zweimal mit AstraZeneca oder einmal mit Johnson&Johnson geimpft. Was hat sich durch Delta und Omikron geändert?

Die beiden Vektorimpfstoffe AstraZeneca und Johnson&Johnson schützen bei Delta und Omikron nicht so gut vor einer milden Infektion wie erhofft. Daher können Menschen, bei welchen die Impfung versagt, das Virus übertragen. Daher hat man sich entschlossen, allen Menschen, die mit den beiden Impfstoffen vollständig immunisiert wurden, eine dritte Impfung mit Biontech oder Moderna anzubieten. Für Menschen unter 30 Jahren und Schwangere soll der Impfstoff Comirnaty der Firmen Biontech und Pfizer genutzt werden.

Impfung von Genesenen:

Die Impfung von Genesenen ist laut STIKO bei einer symptomatischen Erkrankung nach 3 Monaten empfohlen oder nach 4 Wochen, wenn zum Beispiel ein erhöhtes Risiko besteht, sich mit einer Virusvariante erneut zu infizieren. Bei einer asymptomatischen Infektion kann man die Impfung schon nach 4 Wochen durchführen. Genesene unter 30 Jahren und schwangere Genesene sollen sich mit dem Impfstoff Comirnaty der Firmen Biontech und Pfizer impfen lassen.

Welchen Abstand muss ich zu anderen Impfungen einhalten?

Die Hersteller empfehlen einen Abstand von 14 Tagen zu anderen Impfungen. Notfallimpfungen können durchgeführt werden.

Welcher Abstand soll zwischen beiden Impfdosen liegen?

Comirnaty (Biontech/Pfizer): 3-6 Wochen
Spikevax (Moderna): 4-6 Wochen
Vaxzevira (AstraZeneca): 8-12 Wochen

Warum sollte ich mich als junger Mensch impfen lassen?

Je jünger man ist, desto seltener hat man bei einer Infektion mit Covid-19 einen schweren Verlauf oder den Tod zu befürchten. Dennoch ist man häufig durch eine Infektion für mehrere Wochen ernsthaft krank und liegt unter Umständen mit Schüttelfrost und Fieber im Bett. Aber natürlich gibt es auch sehr milde Verläufe, bei denen der oder die Betroffene wenig bis gar nichts spürt. Bei einer Infektion bleibt auch immer das Restrisiko, an Long-Covid zu leiden. Das Risiko für Long-Covid wird durch eine Impfung signifikant reduziert.

Kann der Impfstoff mein Erbgut verändern?

Nein, eine mRNA, wie sie verimpft wird, kann vom Körper nicht in das Erbgut eingebaut werden. Das menschliche Erbgut besteht aus DNA. Diejenigen Muskelzellen, die die mRNA aufnehmen, werden vom Körper erkannt und binnen weniger Tage abgebaut. Somit ist die mRNA nach wenigen Tagen nicht mehr im Körper. Außerdem ist das verimpfte mRNA-Stück lokal im M. deltoideus und breitet sich nicht systemisch aus.

Kann ich bei einer Impfreaktion Medikamente einnehmen?

Ja, Ibuprofen und Paracetamol haben sich bewährt, um die Impfreaktion abzuschwächen. ACHTUNG: Vorerkrankungen beachten. NSAR wie zum Beispiel Ibuprofen sind bei alten und vorerkrankten (z. B. KHK oder Niereninsuffizienz) zu vermeiden! Im Zweifel immer noch den Hausarzt zu Rate ziehen.

Schwächen diese Medikamente (Paracetamol/NSAR) die Wirkung der Impfung ab?

Nein. Die Medikamente hemmen die unspezifischen Immunantworten wie Fieber und Schüttelfrost. Die eigentlich immunisierende Impfreaktion findet auf zellulärer Ebene statt und wird von den Bedarsmedikamenten nicht beeinflusst.

Was muss ich nach der Impfung beachten?

In den ersten Tagen nach der Impfung sollte man außergewöhnliche körperliche Belastungen wie zum Beispiel schwere körperliche Arbeit oder Leistungssport vermeiden.

Treten nach der Impfung mit einem mRNA-Impfstoff Luftnot, anhaltendes Herzklopfen oder -stolpern oder Brustschmerzen auf, sollte man umgehend einen Arzt aufsuchen.

Kann ein Antigenschnelltest nach der Impfung falsch positiv werden?

Der Impfstoff ist lediglich lokal im Oberarmmuskel. Ein Antigenschelltest sollte nach der Impfung nicht positiv werden. Sollte ein Antigenschnelltest ein positives Ergebnis anzeigen, sollte man sich umgehend in Quarantäne begeben und einen PCR-Test machen lassen. Ein PCR-Test kann bei einer Impfung in keinem Fall positiv werden.

Kann ich durch die Impfung jemanden anstecken?

Nein. Vektorimpfstoffe enthalten DNA. Den Impfvektoren fehlen jedoch die Gene, die den normalen menschlichen Zellzyklus beeinflussen. Somit kann sich das harmlose verimpfte Adenovirus, dass als Vektor dient, in der Zelle nicht vermehren. Außerdem befindet sich der Impfstoff nur lokal im Oberarmmuskel. Die betroffenen Muskelzellen werden nach einigen Tagen vom Immunsystem abgebaut.

In meinem Bekanntenkreis hatte jemand Corona. Soll er geimpft werden?

Menschen, die eine SARS-CoV-2-Infektion bereits durchgemacht haben, sollen frühestens 3 Monate nach der Diagnose eine einzige Impfung erhalten. Ein gewisser Personenkreis kann auch schon 4 Wochen nach der Infektion geimpft werden (siehe oben) Der einzige Nachweis für eine Infektion ist eine positive PCR.

Muss nach der Impfung ein Test erfolgen, ob die Impfung erfolgreich war?

Die STIKO empfiehlt bei den COVID-19-Impfungen keine Prüfung des Impferfolgs, weder nach der 1. Impfstoffdosis noch nach der 2. Impfstoffdosis. Auch nach der Boosterimpfung ist kein Test notwendig.

Frauen mit Kinderwunsch:

In der Aktualisierung ihrer Impfempfehlung empfiehlt die STIKO nun Schwangeren ungeimpften Frauen ab dem 2. Trimenon und stillenden ungeimpften Frauen die Impfung gegen das Corona-Virus.

Eine Schwangerschaftsverhütung nach der Impfung ist nicht nötig. Frauen mit Kinderwunsch sollten sich im Zweifel von ihrer Frauenärztin beraten lassen. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.dgpm-online.org/gesellschaft/news/neuigkeiten/news/haeufig-gestellte-fragen-zur-covid-19-schutzimpfung-fuer-schwangere-und-stillende-frauen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=887e70619e15aed2f1d3bcaa3f57a3cd

Für Menschen unter 30 Jahren und Schwangere soll der Impfstoff Comirnaty der Firmen Biontech und Pfizer genutzt werden.

Gibt es eine Volldeklaration der Inhaltsstoffe der Impfdosen?

Diese kann in der Zulassung der EMA unter Punkt 6.1 nachgelesen werden. https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/comirnaty-epar-product-information_de.pdfhttps://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/spikevax-previously-covid-19-vaccine-moderna-epar-product-information_de.pdf

Können Organtransplantierte, bei welchen aufgrund von Medikamenten das Immunsystem unterdrückt wird, geimpft werden?

Bei Menschen mit einer medikamentösen Einschränkung des Immunsystems zum Beispiel nach einer Organtransplantation sollte eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung gemeinsam mit den betreuenden Ärzt:innen erfolgen. Danach steht einer Impfung nichts im Wege.

Bekommt man bei der Impfung gesagt, welcher Impfstoff verabreicht wird?

Ja, dies wird bei der Impfung klar kommuniziert.

Kann man geimpft werden, wenn man blutverdünnende Medikamente nimmt, zum Beispiel aufgrund einer künstlichen Herzklappe?

Wenn man blutverdünnende Medikamente einnimmt, kann man geimpft werden. Man impft intramuskulär, also in den Muskel. Um eine mögliche auftretende Blutung zu verhindern, sollte man nach der Impfung für zwei Minuten mit einem Tupfer auf die Einstichstelle drücken.

Was kostet mich die Impfung gegen das Corona-Virus?

Die Kosten für den Impfstoff trägt der Bund. Die Bundesländer und die gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen übernehmen die Kosten für den Betrieb der Impfzentren und die mobilen Impf-Teams. Für die Bürger:innen fallen daher – unabhängig vom Versicherungsstatus – keine Kosten an.

Wir haben bereits zahlreiche Zuschriften bekommen und bemühen uns, die gestellten Fragen zeitnah in diesem Beitrag zu ergänzen. Wir bitten um Verständnis, dass wir die Fragen nicht separat, sondern so bald wie möglich in diesem Artikel beantworten. Sie haben weitere Fragen rund um die Corona-Impfung? Dann schreiben Sie uns an [email protected] . (ab) +++


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