Das Verfahren war ein Präzedenzfall, weil erstmals in Hessen eine artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung für die Tötung von Individuen der hessischen Verantwortungsarten Rotmilan und Schwarzmilan erteilt wurde, was die NI für nicht vereinbar mit dem EU-Recht hält - Foto: Harry Neumann

ALSFELD Vom Verwaltungsgericht Gießen

Genehmigung für drei Windenergieanlagen für Homberg II aufgehoben

28.04.22 - Mit einem Bescheid aus Dezember 2019 waren vom Regierungspräsidium Gießen in Homberg drei Windenergieanlagen (WEA) genehmigt worden, die zusammen mit weiteren drei WEA die Windfarm Homberg ermöglichen sollten.

Das Verfahren war ein Präzedenzfall, weil erstmals in Hessen eine artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung für die Tötung von Individuen der hessischen Verantwortungsarten Rotmilan und Schwarzmilan erteilt wurde, was die NI für nicht vereinbar mit dem EU-Recht hält. Vor allem deswegen hatte die Naturschutzinitiative e.V. (NI) Klage eingereicht. Nun hat das Verwaltungsgericht Gießen der NI den Tenor der Entscheidung in seinem Urteil mitgeteilt: Die Genehmigung wird aufgehoben.

"Wir begrüßen diese Entscheidung und sind gespannt, wie die zuständige 3. Kammer des Verwaltungsgerichtes sie begründet", erklärte Harry Neumann, Bundesvorsitzender und hessischer Landesvorsitzender der Naturschutzinitiative (NI). (pm) +++


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