Die Teilnehmer der Demo zogen am Montagmittag durch die Innenstadt - Fotos: Lea Hohmann

FULDA Für ein respektvolles Miteinander

Demonstrationszug gegen Gewalt an Frauen - "Das muss ein Ende haben"

03.05.22 - Ein Demonstrationszug mit rund 50 Teilnehmern zog am Montagmittag durch die Fuldaer Innenstadt. Die Teilnehmer protestierten gegen Gewalt an Frauen und für Gleichberechtigung.

Fotos: Lea Hohmann

Ahmad Bayan liegt die Gleichberechtigung von Frauen und Männern sehr am Herzen ...

Frauke Goldbach präsentierte einen Poetry Slam

Im Rahmen vom Projekt Menunited rief der Verein "Welcome In Fulda e.V." zum Demonstrationszug gegen Gewalt an Frauen und für ein solidarisches und respektvolles Miteinander auf. Das Projekt behandelt seit 2019 das Thema "Geschlechterrollen und Gleichberechtigung." Innerhalb verschiedener Veranstaltung wurden viele Kunstwerke zu diesem Thema geschaffen und präsentiert. "Wir wollen uns als Männergruppe gegen Gewalt, insbesondere gegen die Gewalt an Frauen einsetzen und stehen als Gruppe für ein solidarisches und respektvolles Miteinander", so Ahmad Bayan, Versammlungsleiter und Teilnehmer des Projektes. Bei ihrer Demonstration hatten die Teilnehmer außerdem einige Kunstwerke dabei, die später mit zur Ausstellung ins Stadtschloss genommen wurden.

Die Bilder wurden anschließend mit ins Stadtschloss genommen und dort ausgestellt ...

"Müssen dafür sorgen, dass die Strukturen sich ändern"

"Fast 12 Millionen Frauen weltweit erleben im Laufe ihres Lebens körperliche oder sexuelle Gewalt - von Catcalling, über Stalking bis hin zu sexueller Belästigung. Das muss ein Ende haben", machte Bayan deutlich. "Es kann nicht sein, dass wir im Jahr 2022 noch immer dafür kämpfen, dass die Gewalt an Frauen inakzeptabel ist. Gerade wir Männer müssen dafür sorgen, dass die Strukturen sich ändern und jeder die gleiche Chance hat, sich einzubringen und die Gesellschaft mitzugestalten", so der Versammlungsleiter abschließend. Auch Familie und Beruf seien vereinbar, wenn dazu die nötigen Strukturen geschaffen würden. "Es gibt leider immer noch Männer in der Politik, die sich gegen die soziale Gerechtigkeit stellen", so Bayan.

Frauke Goldbach präsentierte außerdem das Gedicht "Nein" in Form eines Poetry Slams und machte so auf das Recht auf Selbstbestimmung von Frauen aufmerksam. "Es muss reichen, dieses Wort nur einmal zu sagen", betonte die Schülerin. Im Anschluss an die Demonstration wurde die Kunstausstellung zum Thema "Statements gegen Gewalt", durch den Oberbürgermeister Dr. Wingenfeld im Stadtschloss eröffnet. Vom 2. bis 16. Mai ist diese für alle Interessierten geöffnet. Der Eintritt ist frei. (Lea Hohmann) +++


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