- Fotos: Privat

FLIEDEN Stände an über 35 Haushalten

Dorfflohmarkt auf der Struth war ein voller Erfolg - Über 500 Besucher

04.05.22 - Es war ein voller Erfolg für die kleine Struth. Unter der Schirmherrschaft von "50 Jahre Großgemeinde Flieden", verzeichnete das erste Fest dieser Veranstaltungsreihe etwa 500 Menschen, die in dem kleinen Örtchen zur Maitour auf den Beinen waren.
 
Der Countdown zum Aufbau lief langsam an und begann schon eine Woche zuvor. Die Rasenmäher im Ort brummten, es wurde gekehrt, auf den Höfen die Tische und Ausstellungsbereiche erschaffen und die Kinder misteten lachend ihre Zimmer aus, man tauchte in "längst vergessene Welten" ein und die Nachbarn unterhielten sich am Zaun darüber, wie erstaunt man sei, welche Mengen ein Haushalt doch ansammeln kann. Das Dorf wuchs mehr und mehr nach Corona wieder leicht beschwingt zusammen und das erste Ziel der Dorfbewohner war somit geschafft, die Menschen starteten entrümpelt und geordneter in den Frühling und das Dorf wurde jeden Tag hübscher herausgeputzt.

Flohmarkt mit 35 Haushalten

Sonntagmorgen um 10 Uhr sollte es losgehen und die Einheimischem identifizierten recht schnell die "Usswärtigen" aus Friedberg, Bad Soden-Salmünster, Offenbach, Nordhessen, die bereits ab 08.30 Uhr langsam ihre Runden durchs Dorf fuhren und auf den Höfen einkauften. Es waren 35 Haushalte mit dabei und viele weitere "Substände" vor den Haustüren aufgebaut, sodass dieses Örtchen zur Pilgerstätte mit großen Staus vor den Ortsschildern heranwuchs. Es kamen Jugendliche mit einem 1. Maiwagen und Musik auf dem Anhänger, eine Pferdekutsche zog durch die engen Gassen und man hörte von weit her Blasmusik auf einem Hof des Struthbergs und im Weiherweg spielten Strassenmusiker namens" Wild im Wald", die großen Zulauf erfuhren.

Die Strüthner Cheerleader (Kinder der Struth) verkauften das komplette Eissortiment, füllten kräftig ihre Kleiderkasse und stockten mit guten Trinkgeldeinnahmen auf. Die 3. Klasse der Fliedetalschule (Eulenklasse) bastelte für ukrainische Kinder, um deren Klassenfahrt finanzieren zu können und nahm mehr als 500 Euro Spendengelder für ihr Vorhaben ein. Viele Standbetreiber schauten nicht schlecht, als am Abend die Kasse teilweise mit bis zu 400 Euro gefüllt war, obwohl alles zum kleinen Preis den Hof verlassen hatte.

Spenden und Herzenswünsche erfüllen

Viele Dorfbewohner schrieben in den Strüthner Chat, dass sie die eingenommenen Gelder spenden möchten. Sie geben es den Organisationen "Kinder im Königreich Flieden" oder "Kleine Helden". Mit dem Gewinn, welchen die Struth über den Getränke- und Kuchenverkauf, als auch mit "Danny's Coffeeshop der besonderen Geschmacksrichtungen" eingenommen hat, werden die ein oder anderen Herzenswünsche des Ortes erfüllt werden können, die man noch auf den To-do-Listen im Ortsbeirat stehen hat, um es für die Gemeinschaft im Ort noch ein Stück weit schöner und lebenswerter zu machen. So hat die Struth dank der vielen Kuchenbäckerinnen und -bäcker sowie dem Foodtruck mal wieder gezeigt, dass das Fest auch kulinarisch eine Reise wert war. (pm) +++


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