Reihe links unten (v.l.n.r.): Susann Diegelmann (Schulleiterin), Dieter Hahn (Josef Wiegand), Madelaine Papke (Ondal Medical Systems), Johanna Kramer (Hochschule Fulda), Regina Wenzel ( BÜA-Koordinatorin), Sarah Dehler (Konrad-Zuse-Schule), Sven Kochert (Mediana St. Ulrich), Dirk Mehler (EDAG), Stefanie Klee (Mediana St. Ulrich). Obere Reihe von l. nach r.: Johannes Stark und Adrian Zopf (Josef Wiegand), Frederic Barth (Ondal), Leon Wascher (Ondal), Katvin Mohammad (EDAG), Ulrike Persch (Konrad-Zuse-Schule) und Kai-Uwe Abersfelder (Abteilungsleiter BÜA). - Fotos: Dirk Jonas

HÜNFELD Positives Feedback

Die Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung ist ein Erfolgsmodell

26.06.22 - Seit dem Jahr 2017 ist die Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA) eine Schulform der Konrad-Zuse-Schule Hünfeld. Vorrangiges Ziel der Schulform ist es, Schülerinnen und Schüler auf die Berufs- und Arbeitswelt vorzubereiten und sie beim Übergang in die Ausbildung zu begleiten und zu unterstützen. Erreicht werden soll das durch berufliche Orientierung in zwei Lernbereichen, Praktika, individuelle Förderung überfachlicher Kompetenzen sowie Unterricht in den allgemeinbildenden Fächern. Zudem ist während des BÜA-Besuchs der Stufe I der Erwerb des Hauptschulabschlusses möglich. Der Besuch der Stufe II führt die Schülerinnen und Schüler zum mittleren Bildungsabschluss.

Um zu reflektieren und zu bilanzieren, ob die schulische Unterrichtsarbeit die gewünschte Wirkung zeigt, haben Lehrkräfte der schulinternen BÜA-Steuergruppe ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie deren Ausbildungsleiterinnen und Ausbildungsleiter aus unterschiedlichen Branchen zu einem Erfahrungsaustausch in die Konrad-Zuse-Schule eingeladen.

Ein bedeutsames Ziel dieses BÜA-Forums war es, Erkenntnisse über die Stärken der bisherigen Unterrichtsqualität sowie deren Entwicklungsbedarfe zu kommunizieren, um für zukünftige Schülerinnen und Schüler den Übergang in Ausbildung noch effektiver zu organisieren. Der Erfahrungsaustausch wurde durch Schulleiterin Susanne Diegelmann und Abteilungsleiter Kai-Uwe Abersfelder eröffnet und durch die Mitglieder der BÜA-Steuergruppe Sarah Dehler und Regina Wenzel moderiert und die Ergebnisse durch Ulrike Persch dokumentiert.

Die ehemaligen Schülerinnen und Schüler zogen rückblickend ein positives Resümee über den Besuch der BÜA. Sie begründeten dies unter anderem damit, dass sie Grundwissen für Praktika und Ausbildung erwerben konnten. Die jetzigen Auszubildenden hoben hervor, dass die Praktika der persönlichen Berufsorientierung dienten und verschiedene Berufe kennenzulernen. Praktika seien eine "Sprungschanze" in die Ausbildung und der berufsbezogene Unterricht lege wichtige Grundlagen für den Einstieg. Dies bestätigten auch ihre Ausbildungsleiterinnen und Ausbildungsleiter und sehen Praktika und auch Probearbeit als wichtigen Baustein zum gegenseitigen Kennenlernen. Dadurch wäre es auch möglich festzustellen, ob ein erfolgreicher Ausbildungsverlauf denkbar ist. Auszubildende und ihre Ausbildungsleiterinnen und Ausbildungsleiter sind sich einig: BÜA ist ein Erfolgsmodell.

Die Anwesenden diskutierten auch Vorschläge der Ausbildungsleitungen zur Vorbereitung zukünftiger Schülerinnen und Schüler auf Praktika und Ausbildungen, die über den bisherigen Standard hinausgehen und ziehen folgendes Fazit: Zur Förderung der Ernsthaftigkeit schulischer Bewerbungstrainings, insbesondere von Vorstellungsgesprächen, werden zukünftig Personalverantwortliche der betrieblichen Praxis daran mitwirken. Auch zur Förderung beruflicher Sozialtechniken werden Ausbildungsbetriebe und die Konrad-Zuse-Schule stärker zusammenarbeiten. Um den Praktikumserfolg zu erhöhen, wird es als zielführend betrachtet, wenn sich Praktikantinnen und Praktikanten und ihre betrieblichen Anleiterinnen und Anleiter vorab über ihre Erwartungen in einem Meeting austauschen.

Durch den Erfahrungsaustausch ist es gelungen, eine Bestandsaufnahme der Stärken und Entwicklungsbedarfe im BÜA-Lehrplan durchzuführen und die nächsten Entwicklungsschritte gemeinsam mit der beruflichen Praxis zu definieren. Dies ermöglicht, erreichte Unterrichtsqualität zu sichern und für die Schulform weiterzuentwickeln. Zukünftig sind Austauschforen mit weiteren Unternehmen, Einrichtungen und Verwaltungen der Region geplant, um die BÜA-Unterrichtsqualität kontinuierlich an die Anforderungen der Berufs- und Arbeitswelt anzupassen. (pm) +++


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